Blitz Racing Apparel unterwegs…

…bei der World of Motorcycles

© Amelie Mesecke | © Jörg Klöppner | © Ronny Lekl

Vergangenes Wochenende war es endlich soweit und auch wir sind in die Rennsaison 2016 gestartet.

Blitz Racing Apparel wird dieses Jahr bei allen Events der World of Motorcycles (WOM) am Start sein und wir freuen uns über zahlreiche Besucher.

Die WOM wird 2016 eine neue Epoche in der Welt der Motorradfahrer einläuten. Nicht mehr locken nur im Winter die Messen zur komprimierten Informationsflut mit Verkaufsambition während sich im Sommer die Tourenfahrer auf dem Berg, die Brenner auf der Rennstrecke, die Enduristen im Wald, die in Club oder Forum organisierten in der Kneipe oder dem Chatroom und die Cruiser an der Lieblingseisdiele treffen.

2016 treffen sich Biker aller Couleur, gerne auch mit Freunden und Familien bei der WOM.

Und hier noch der Pressebericht zur ersten Veranstaltung in Oschersleben:

Ein Auftakt nach Maß für die World of Motorcycles und ihre beiden Suzuki
Rennserien!

Am vergangenen Wochenende feierte die World of Motorcycles ihren Einstand als Event für die ganze Familie in der Motorsportarena Oschersleben. In Zusammenarbeit mit Bike Promotion und den Partnern und Sponsoren der Suzuki GSX-R750 Challenge sowie der Suzuki Gladius Trophy standen den Teilnehmern, Zuschauern und erstmals auch Zuhörern vier Tage voller Spaß und Aktion bevor.
Am Mittwochabend um 19:00 Uhr öffneten sich endlich die Schranken der Arena, um Challengern und Gladiatoren die Bühne zu bieten, die sie für ihren ambitionierten Sport brauchen und die über die Wintermonaten mal wieder in galaktische Ferne entglitten zu sein schien.
Erstaunte und begeisterte Blicke als die Fahrer, Freunde und Familien nach und nach erstmals die neu geschaffene Boxenausstattung zu Gesicht bekamen.
„Äußerst professionell aber trotzdem noch gemütlich!“ lautete der einhellige Tenor. Wo die Fahrer der Suzuki Rennserien residieren sollte fortan auf keiner Rennstrecke mehr ein großes Fragezeichen aufwerfen, wir zeigen Präsenz.
Diese zentrale Anlaufstelle wurde am Donnerstag höher frequentiert als ein Michael Kors Damenhandtaschenladen im Schlussverkauf; aber warum?
Es gab einiges zu erledigen. Zunächst stand das „Meet&Great“ auf dem Programm, alle sollten schließlich wissen mit wem sie es die Saison über zu tun bekommen. Matthias Hackel, unser technischer Kommissar und Foliengott in Personalunion, stellte sich und sein freundliches Team kurz vor und begann direkt unbeirrt mit der Verschönerung der Bikes. Genug danken können wir dem selbstlosen Würzburger dafür sowieso nicht aber ein so positiv
motorsportverstrahltes Handeln darf keinesfalls unerwähnt bleiben, eine so gradlinige technische Abnahme auf Grundlage des 2016er DMSB – Handbuchs hatten wir uns immer gewünscht, willkommen an Bord.
In selber Form ist allen Sponsoren und Partnern dafür zu danken ist, dass die Serien in eine neue Saison starten können. Ohne Euch und Eure tollen Produkte wäre die World of Motorcycles ein Luftschloss geblieben! Das Orgateam und besonders unsere tollen Fahrer werden auch 2016 wieder dafür sorgen, dass wir Euch ein Aushängeschild sein werden, eins auf das Ihr mit Recht stolz sein könnt.
Zwischen den Trainings wurde von der lieben Andrea und der „Allzweckwaffe“ Lorenz „Lollo“ die neue Teambekleidung an die Fahrer ausgegeben und parallel dasMotul Schmiermittelpaket zur Verteilung vorbereitet. Ein Paket das aufgrund seiner Reichhaltigkeit wieder dringend mit einem geeigneten Transportmittel abgeholt werden musste und sowohl die „alten Hasen“ als auch unsere „Rookies“ nachhaltig beeindruckte, vielen Dank dafür.
Zupin war dieses mal gar in dreifacher Besetzung angetreten, um den Service rund um die Fahrwerke der Jungs noch weiter zu verbessern und das war nach dem langen Winter auch bitter nötig. Kalorien schienen die Fahrwerke des ein und anderen weicher gemacht zu haben, was ein neues Setup oder auch eine liebevolle Umarmung von Sicco notwendig machte. Chef Gerhard selbst referierte in der Suzukibox am Freitag noch zum Thema Setup und schaute dabei in begeisterte Gesichter der kopfnickend anwesenden Fahrer.
LSL Motorradtechnik schickte Arne mit Verschleißmaterial und Messestand, auch dieser Service wurde einmal mehr begeistert in Anspruch genommen und sicherte hier und da die Weiterfahrt bis aufs Treppchen…
Die CreditPlus Bank, Dentec und der JaJa-Uma Club rundeten mit ihren Zelten das Informationsangebot der Besucher ab und nutzten das Auftaktevent, um von Beginn an Teil der wachsenden WOM zu sein, vielen Dank für das Vertrauen.
Natürlich wurde nebenbei auch Motorradgefahren, quasi nebenbei sicherte sich der zurückgekehrte Stefan Ströhlein die Pole auf seiner 750er und nahm vor Karl Gutfeld und Jan Lennard Jansen sowie Patrick Neuber 50 Punkte mit in die bayrische Heimat. Die Rundenzeiten beeindruckten nicht allein aufgrund der frühen Phase in der sich die Saison befindet alle Zuschauer und sogar die Fahrer selbst. 33er und 34er Rundenzeiten bei trotz Sonnenscheins niedrigen Asphalttemperaturen lassen uns freudig auf den weiteren Verlauf der Rennsaison schielen und stellen 32er für den erneuten Besuch in der Börde mehr als in Aussicht.
In der Gladius Trophy konnte sich der Altmeister 50 Punkte sichern, bekommt aber mittlerweile ordentlich Druck aus der eigenen Familie. Rookie Pascal Lenz hatte im 2.Lauf nur 0,777sek Rückstand auf den Schmöllner und konnte sich damit vor Neuling Markus Andruchiewicz aus Berlin, der damit 32 Zähler mitnimmt, auf P2 retten. Zuvor war das erste Rennen Rennen vom Zweikampf Lenz/Bismark bis zuletzt geprägt. World of Motorcycles Kommentator Eddie Mielke verließ mehrfach während des Rennens energisch den Sprecherplatz und raufte sich nach den Attacken auf den Führenden Lenzer die Haare. Sowohl auf den Tribünen wie auch den Zuhörern der wohl erstmalig in Deutschland verfügbaren kostenlosen Radioapp stockte der Atem als die führenden drei auf die Überrundeten aufliefen und alles gut ging. Fairness sei Dank wurde kurzerhand noch am Vorstart Überholverbot beim Überrunden beschlossen, eine Aktion die auf beispielgebende Art das Miteinander in den Rennserien zum Ausdruck bringt und darüber hinaus für Sicherheit auf der Strecke sorgt.
Wer morgens oder nach erfolgtem Turn am Mittag ein leichtes Hungergefühl verspürte wurde schon bei dieser Auftaktveranstaltung in einer Art & Weise im Suzuki-Zelt begrüßt wie sie in dieser Form ihresgleichen sucht. Helmut und Gaby Thieme haben fortan eine Horde neuer Fans in blauen und schwarzen Gewändern. Selbst Sonderwünsche wurden im Handumdrehen gegen ein nettes Lächeln möglich gemacht. Die Thiemes haben damit zusammen mit dem Team des Trucks einen wunderbaren Beitrag zum Gelingen des Events geleistet – danke.
Samstagabend wurde gemütlich das Qualifying der fast gleichschnellen GPKlassen auf dem Beamer in unserer Box beäugt und danach noch etwas
Benzin geredet. Die zahlreichen Besucher der anderen Klassen fühlten sich bei uns sichtlich wohl, wurden von der Suzukifamilie herzlich aufgenommen und im Dialog über die bevorstehende Saison informiert. Jacksenn aka Jens Theuer sorgte als Glücksfee am Sonntag noch für zwei glückliche Gewinner des Gewinnspiels um unsere Teamjacken im Challenger sowie Gladiatorstyle. Torsten Kösters und Andreas Hendrich freuen sich nach Ziehung ihrer Lose nun über eine Erweiterung des Kleiderschranks und werden nach erfolgten Dankesbekundungen jetzt ebenfalls unsere Botschaft in die Welt tragen.
Tuff Enuff waren dieses Mal zwei grundlegend verschiedenen Rennfahrer und zeigen damit sehr eindrucksvoll wie heterogen unser Publikum ist. Manfred Vetterlein ist seit mittlerweile 2 Jahrzehnten im Straßenrennsport unterwegs und ersteigerte unseren GSX-R Creditplus Luigi, um auf P19 sichtlich beeindruckt von der Performance der Challenger happy ins Ziel zu fahren. Leider konnte Manfred am Sonntag aufgrund einer Verspannung im Rücken nicht mehr antreten, der Sieg wäre aber locker drin gewesen, da sind wir uns alle sicher.
Kevin Mattfeldt heißt der führerscheinlose Rennstreckenneuling aus Hannover,
der sich auf dem Trophy Luigi mehr Gedanken um die gedrehte Schaltung als um alles andere machte. Völlig zu Unrecht wie er die Konkurrenz besonders im 2.Lauf spüren ließ. Mit wilden Attacken auf der Bremse nahm „Mister Norddeutschland“ sich einen nach dem anderen vor und knallte im 2. Rennen eine 44,4 in den Teer. Ich bin mir sicher wir werden Kevin diese Saison wiedersehen. Beide Tuff Enuff Rider waren damit absolut stark unterwegs und wir bedanken uns für über 1300€ die auch dieses Jahr wieder einem guten Zweck zugeführt werden!

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